 Goldregenpfeifer Herbst in Franken (Ringfasane) Fischweiher in Franken
| „Es ist mir immer ein Anliegen, gerade in der heutigen Zeit den Menschen unsrer Tage ein Stück unzerstörter Natur nahezubringen.“ Das ist der Leitsatz von Prof. Gerhard Bluhm, der am 13. Juni 1927 in Berlin als Sohn eines Pastors geboren wurde. In Breslau und Oppeln besuchte er die Schule und schloß nach dem Krieg eine Lehre der Chemiegrafie und Grafik ab, die ihm noch heute als Grundlage für seine Radierungen dient.
Es schloß sich ein Studium bei Carl Hofer in Berlin an, wo dann Prof. Karl Hollek-Weithmann das Talent des jungen G. Bluhm entdeckte und durch Privatunterricht förderte. In seinen Studienfächern Portrait-, Landschafts- und Tiermalerei eiferte er seinen idealen Vorbildern – Wilhelm Kunert und Bruno Liljefors – nach. Bei Prof. Seewald in der Münchener Akademie setzte er dann sein Studium fort und brachte es zu einem erfolgreichen Abschluß.
Ein mehrjähriger Studienaufenthalt in den USA brachte neue Anregungen und die Begegnung mit der nordamerikanischen Fauna. Bei seiner letzten Ausstellung in Michigan wurden seine Kanada-Gänse mit einer Medaille prämiert und über die Grenzen Amerikas hinaus berühmt. Da nimmt es nicht Wunder, das seine Bilder nicht nur in vielen naturhistorischen Museen wie z.B. dem in Peoria, Illinois, zu sehen sind, sondern ihm der Verlag „American Masters Foundation“ auch den Auftrag erteilte, fast alle in den USA vorkommenden Vogelarten zu radieren.
In Deutschland arbeitete Prof. Bluhm für viele Tiergärten. Allein für den Berliner Zoo schuf er Aquarelle von rund 2000 Vogelarten. Weitere Arbeiten befinden sich u.a. in den Zoos von Hamburg, Nürnberg, Augsburg und dem Grafenberger Wildpark in Düsseldorf. |