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| | Rainer Schall
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 Das fliegende Juwel
| Der Maler Rainer Schall wurde 1958 in Grötzingen am Fuße der Schwäbischen Alb geboren. Seinem Studium der Biologie in Tübingen folgten seit 1982 regelmäßige Gemäldeausstellungen. Auf Reisen durch Europa, Nord- und Mittelamerika sowie Neuseeland sucht er nach neuen Impressionen für seine Werke. Meistens streift er jedoch im Oberschwäbischen Allgäu durch die Natur um heimisches Wild zu beobachten und zu malen. Bereits vor seinem Studium der Biologie widmete sich Rainer Schall der Ornithologie. Es entstanden Aquarelle von heimischen Vogelarten, die der Maler als seinen Einstieg in die Tiermalerei sieht. 1989 illustrierte er Pater Agnellus Schneiders Vogelbuch „Gefiederte Freunde“ mit 18 Darstellungen heimischer Vögel in Aquarelltechnik. Seine berufliche Ausildung als Biologe, die ihm eine geschulte Naturbeobachtung und anatomische Kenntnisse von Tieren und Pflanzen vermittelte, bilden eine ideale Grundlage zur Wildmalerei. In seinen Ölwerken setzt Rainer Schall die Lasurtechnik ein – eine altmeisterliche Malweise, bei der mehrere Farbschichten übereinandergemalt werden. Das Arbeiten setzt das Trocknen der vorherigen Farbschicht voraus. Diese sehr aufwendige und langwierige Technik belohnt jedoch mit Tiefenwirkung und vielseitigen Farbnuancen.
Die Gemälde von Rainer Schall zeichnen sich vor allem durch ihre naturalistische Malweise und der Liebe zum Detail aus.
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