 Sperber
| Den ersten Malkasten bekam der 1949 in Siegen geborene Bodo Meier im Alter von 6 Jahren. Zu dieser Zeit übte besonders das Raubtierhaus im Zoo von Hannover eine große Faszination auf ihn aus, und so entstanden als erste „Frühwerke“ Löwen, Tiger, Wölfe usw. auf ungrundiertem Karton oder einer großen Papierrolle. Dem Studium der Anglistik, Amerikanistik, Kunst und Pädagogik folgte 1974 die Anstellung als Lehrer für Chemie, Kunst und Biologie in Siegen, wo Bodo Meier –verheiratet und Vater von 3 erwachsenen Kindern - auch als Dozent für Maltechniken tätig ist. Daneben arbeitet er als Künstler und Illustrator für Zeitschriften und Bücher. Seine Thematiken sind Tiere, vor allem die Tiere Afrikas, aber auch Pflanzen und Landschaften. Seine Bilder zeichnet oder realisiert er in einer ihm eigenen Aquarelltechnik.
Seine Kunst vermittelt er in Kursen, in denen Tiere in Aquarell- und Ölmaltechniken gemalt werden. 1996 erschien sein Buch Tiere in Aquarell (3. Auflage 2001) und 1999 sein erster Kalender Wildleben. Nachdem er Bilder zur Illustration des "Selous-Guide" beigesteuert hatte, wurde er von der GTZ (Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) und der tansanischen Naturschutzbehörde eingeladen, die Wildhüter von Kidai im Selous bei ihrer Arbeit zu begleiten. Um die Arbeit der Wildhüter zu unterstützen, wurde ein Gemälde der Künstlers in der Zeitschrift "Wild und Hund" zu Gunsten der Selous Conservation Area versteigert.
Seit 1999 gibt Bodo Meier Safari-Malkurse in Tansania, bei denen die lebensnahe Beobachtung der wilden Tiere Afrikas im Vordergrund stehen. |