Präparat Elefant Nr. 30/40 Leviathan Wal Stoßgebet Nr. 4/20 Hummer
| Der 1954 in Husum geborene Hans-Ruprecht Leiß wollte schon als Schüler Künstler werden. Doch stattdessen wurde er erst einmal Lehrer, legte in den Fächern Deutsch und Kunsterziehung ordnungsgemäß seine beiden Staatsexamen ab, und als er 1984 ausgebildeter Realschullehrer war, verabschiedete er sich vom gerade mühsam erlernten Beruf. Der damals 30-jährige Husumer wurde in Flensburg freischaffender Künstler.
Das war eine mutige Entscheidung, bereut hat sie Hans-Ruprecht Leiß bisher jedoch keinen Augenblick. Was verständlich ist, denn mittlerweile gehört er zu den bekanntesten schleswig-holsteinischen Graphikern, dessen Arbeiten in Frankfurt ebenso gefragt sind wie in Hamburg. Gerade in jüngster Zeit hat er außerdem viel Anerkennung für die künstlerische Gestaltung von Büchern erhalten.
Zwar fühlte sich Hans-Ruprecht Leiß schon in Schulzeiten als Graphiker, in früheren Jahren malte er jedoch auch Ölbilder in einer Art phantastischem Realismus. Eine Arbeit dieser Entwicklungsphase ist das Triptychon einer Schleswig-Holstein-Landschaft, das in der IHK Flensburg hängt.
Wie es sich für einen Künstler gehört, hat sich auch Hans-Ruprecht Leiß weiterentwickelt. Am Gegenständlichen hat er allerdings immer festgehalten. Jedoch nicht im photographischen Sinne, sondern stets ergänzt durch eine starke Verfremdung.
Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Arbeiten in öffentlichen Sammlungen und Einrichtungen, Buchgestaltungen sowie Auszeichnungen mit begehrten Preisen machten den Künstler Hans-Ruprecht Leiß über die Landesgrenzen hinaus bekannt. |