 Flugstudie Erpel Fischotter
| Als diplomierte Krankenschwester geht Celine Gentner von 1983 bis 1989 ihrem gelernten Beruf nach. Ihrem Wunsch nach künstlerischer Tätigkeit folgend, beginnt Celine Gentner 1989 ihr Studium an der Kunstschule Rödel in Mannheim.
Die Veröffentlichung von zwei Bildern in Jagdzeitschriften, ein Hundeportrait und ein Stillleben "Falke auf Beizwild" genügten, den künstlerischen Pfad der jungen Malerin entscheidend zu beeinflussen. Celine Gentner, 1963 in Ellwangen an der Jagst geboren, ist nämlich heute Stipendiatin des Deutschen Jagdschutz Verbandes. Mit dem ersten größeren Honorar in der Tasche und dem Wunsch im Herzen, "die Welt mit den Augen einer Malerin begreifen zu wollen", reist sie nach Afrika - und entdeckt ihre Liebe zu den Großkatzen. Zunehmend häufiger geht sie mit Jägern auf Pirsch und Ansitz, begleitet Falkner auf die Beizjagd und malt vermehrt jagdbares Wild. Es entstehen Beizjagdszenen, Pferdebilder, Wildtiere in Bewegung, Flugbilder von Greifvögeln, Enten und Kleinvögeln. Seit 1996 stellt sie regelmäßig im süddeutschen Raum (Heidelberg, Nördlingen, Ulm, Ellwangen, Mannheim, Rüdesheim, Stuttgart und München) aus.
Die Bewegung - insbesondere ihrer Lieblingstiere Greifvögel und Raubkatzen - ist es, die die junge Künstlerin nicht nur fasziniert, sondern immer und immer wieder herausfordert. Dabei, um dies einmal zu betonen, dient ihr das "flüchtige Element" nicht als Alibi für mangelndes zeichnerisches Können, das neuerdings nicht wenige ihrer Kollegen zu Spritzpistole und sonstigen Hilfsmitteln greifen läßt.
Seit 2001 ist das neue Atelier von Celine Gentner in Stödtlen (Baden-Württemberg) eröffnet. Dort zeigt die freischaffende Tier- und Landschaftsmalerin ihre Werke. |