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Auch im Naturschutz basieren Innovationen auf Forschung und Entwicklung. Ein
Beispiel dafür ist eine Kooperation der Aktion Fischotterschutz e.V. und der Otter Specialist Group der
Weltnaturschutzorganisation IUCN. Anhand von Satellitendaten werden dabei Möglichkeiten untersucht,
Lebensraum-Kooridore zur Wiedervernetzung europäischer Ottervorkommen zu entwickeln.
Nur wenn sich solche Konzepte durch Praxis und professionelle Umsetzung bewähren, findet der Naturschutz
Akzeptanz.
Die seit 1987 von der Aktion Fischotterschutz e.V. betriebene Revitalisierung
des Heideflusses ISE ist ein Beleg dafür. Nicht nur der nach 20 Jahren dorthin
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zurückgekehrte Fischotter profitier von den Veränderungen in der land-, Forst-,
Wasser-, und Tourismuswirtschaft. Auch den dort lebenden und arbeitenden Menschen bringt dieses Projekt,
beispielsweise durch eine Regionalvermarktungsorganisation, unmittelbare Vorteile.
Eine weitere Voraussetzung für die Akzeptanz von Naturschutz ist die Aufklärung
und Bildung der daran beteiligten Menschen.
Ein in Europa einzigartiges Beispiel, wie dies ohne staatliche Subventionen
effizient und innovativ gesehen kann, ist das OTTER-ZENTRUM in Hankensbüttel. Alljährlich besuchen es rund
100.000 Menschen.
Ebenso wenig wie Luft und Wasser, Pflanzen und Tiere Grenzen kennen, muß auch Naturschutz durch
Internationalität und Kooperation gekennzeichnet sein. Trainingskurse der Aktion Fischotterschutz e.V. für
Naturschützer aus aller Welt haben zu vielfältigen Erfolgen beigetragen, beispielsweise zur Wiederentdeckung
des Haarnasenotters, einer über Jahrzehnte verschollenen Tierart.
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