Fast 40 Jahre lang vergessen, ist der Otter heute in
aller Munde. Doch nicht einfach nur weil Fischotter zu den seltensten Tierarten in Deutschland und Europa
gehören. Der Otter wurde zu einem Symbol.
Als Bewohner von Flüssen, Bächen, Teichen, Seen, Küsten und Feuchtgebieten repräsentiert er Ökosysteme,
die als Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tierarten dienen - und die maßgeblich zur Versorgung
des Menschen mit Trinkwasser beitragen.
Als Raubtier beansprucht er so große, zusammenhängende Lebensräume, daß die Bewahrung überlebensfähiger
Otterpopulationen ausschließlich über Schutzgebiete nicht möglich ist.
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Deshalb wurde der Otter zu einem Symbol für einen Naturschutz, der außerhalb
von Reservaten versucht, einen Kompromiß zu finden, zwischen den ökologischen Bedürfnissen des Naturhaushaltes
und den ökonomischen bzw. sozialen Ansprüchen des Menschen.
Das ist kein kurzzeitiges Ziel, sondern eines das auf Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.
Dieser Zielsetzung sind auch Stiftungen verpflichtet. Sie denken und handeln über das Heute hinaus für
zukünftige Generationen - im Falle der Deutschen Otter Stiftung für die des Menschen ebenso wie für die des
Otters. |